Forum für Demokratie und Menschenrechte

Freiheit über alles

Veranstaltung: Religiöse Minderheiten im Nahen Osten: Eine Zukunft unter dem Islamismus?

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Beschreibung

Der syrische Bürgerkrieg wandelt sich immer mehr zu einer existenziellen Bedrohung für die christliche Minderheit im Land, eine der ältesten christlichen Gemeinden der Welt. Der Spielraum zwischen der autoritären Regierung Assads und den aufständischen Islamisten, die die Christen als religiöse Feinde und als Loyalisten Assads brandmarken, wird immer enger. Tausende verlassen das Land. Es droht sich ein Szenario wie im Irak zu wiederholen, wo seit dem Sturz Saddam Husseins mehr als die Hälfte der christlichen Bevölkerung geflohen ist. Doch auch in Libanon ist die Lage instabil: Das demographische Gleichgewicht zwischen Christen, Sunniten und Schiiten, das die Politik Libanons bestimmt, ist stets auf der Kippe und die schiitische Terrororganisation Hisbollah, die auf der Seite des Assad-Regimes kämpft, könnte das Land in den syrischen Konflikt hineinziehen. Die Zukunft der nahöstlichen Christen scheint angesichts der politischen Situation in Syrien und im Libanon und dem Aufstieg des Islamismus in der ganzen Region ungewisser denn je. Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe ‚Minderheiten im Nahen Osten‘.

Referenten

Mark Farha promovierte in Harvard und ist Assistenzprofessor an der School of Foreign Service im Georgetown-Campus in Doha, Katar. Er veröffentlichte mehrere Aufsätze zur politischen und demographischen Entwicklung des Libanons. Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt in der Geschichte und Zukunft des Säkularismus in der arabischen Welt und insbesondere im Libanon. Zurzeit arbeitet er an einem Buchprojekt zu diesem Thema. Der Vortrag wird in Deutsch gehalten.

John Eibner ist ein amerikanischer Menschenrechtsaktivist und Publizist. Er ist seit 1990 für Christian Solidarity International aktiv und als Projektleiter zuständig für den gesamten Nahen Osten. Bekannt wurde er vor allem durch seine Aktivitäten im Sudan, wo er seit 1992 gegen den Genozid und die Sklaverei kämpft. Daneben schreibt er regelmässig in internationalen Publikationen zu den Themen Christenverfolgung und Religionsfreiheit. Der Vortrag wird in Englisch gehalten.

Ort und Zeit

Donnerstag, 7. März 19:00: Uni Zürich, Rämistr. 71, Raum Kol E 21

Der Eintritt ist frei.

Flyer

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Februar 26, 2013 at 11:56

Veröffentlicht in Christenverfolgung

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Veranstaltung: Der Arabische Frühling, die progressive arabische Bloggerszene und die Gewissensfreiheit

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Einführung von Dr. Elham Manea,
Vortrag von Kacem El-Ghazzali in ENGLISCH
Organisiert vom Forum für Demokratie und Menschenrechte

Donnerstag 10. Mai 2012 19:00
Uni Zürich, Rämistr. 71, Raum Kol E 18 – Eintritt frei

Seit Mohamed Bouazi sich im Dezember 2010 in einer Tunesischen Provinzstadt selbst anzündete, blieb im Nahen Osten nichts wie zuvor. Revolutionen erschütterten die Region zwischen Marokko und Iran. Scheinbar fest im Sattel sitzende Diktatoren wie Ben Ali, Mubarak und Gaddafi wurden entmachtet. Angesichts dieser Ereignisse fragten sich internationale Beobachter nur noch: Wer wird der nächste sein, der fällt?

Diese historischen Ereignisse werden üblicherweise als Arabischer Frühling bezeichnet, obwohl sie nicht nur arabische Völker betrafen, sondern auch Berber, Iraner, Türken und viele andere. Viele werteten die millionenstarken Demonstrationen junger Menschen, die sich mittels sozialer Netzwerke unter dem Ruf nach einem Ende der Diktatur, nach Freiheit und Demokratie zusammenfanden, als Zeichen für den Anbruch einer neuen Ära säkularer Demokratien im Nahen Osten. Doch jetzt, nachdem mehr als ein Jahr seit diesen Ereignissen vergangen ist, scheinen diese Visionen weiter denn je von ihrer Realisierung entfernt zu sein. In Tunesien und Ägypten errangen islamistische Parteien überwältigende Wahlsiege. Ihr Ziel, die Einführung der Scharia in ihre Gesellschaften, wird die schon heute unerträgliche Diskriminierung von Nicht-Muslimen, Dissidenten und Frauen nur noch verschärfen. Währenddessen blieben paradoxerweise gerade die repressivsten Diktaturen der Region, der Iran und Saudi-Arabien, von der Revolutionswelle scheinbar unbeeindruckt.

Fortschrittliche Kräfte und Minderheiten in Nordafrika und im Nahen Osten müssen nicht nur mit der prekären Menschenrechtslage zurechtkommen, sondern auch mit dem ohrenbetäubenden Schweigen der westlichen Medien und Menschenrechtsorganisationen. In Tunesien wurden kürzlich zwei Atheisten zu sieben Jahre Haft verurteilt, weil sie auf Facebook Mohammed-Karikaturen veröffentlichten. Ähnliches geschah in Saudi-Arabien, wo Hamza Kashgari wegen Apostasie (Abfall vom Islam) angeklagt wird. Im Falle eines Schuldspruchs droht ihm die Todesstrafe.

Dr. Elham Manea ist eine Schweizerisch-Jemenitische Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Schriftstellerin. Sie studierte in Kuwait und den USA und lehrt heute als Dozentin an der Universität Zürich. Sie ist die Verfasserin vieler Bücher über den Nahen Osten und den Islam und zweier Romane in Englisch, Arabisch und Deutsch. Ihr letztes Buch ‚Ich will nicht mehr schweigen‘ erschien 2010.

Kacem El Ghazzali ist ein atheistischer Blogger und Journalist aus Marokko. Sein Blog zählt mehrere tausend Leser und gehört zu den populärsten der Region. Wegen seiner atheistischen und islamkritischen Ansichten wurde er mit dem Tode bedroht und musste in die Schweiz fliehen. Er hatte zahlreiche Auftritte in internationalen Medien und ist ein Idol für die fortschrittliche Jugend in Nordafrika und im Nahen Osten.

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Mai 5, 2012 at 11:44

Veröffentlicht in Arabische Welt

Lecture: The Arab spring, the progressive Arabic blogger scene and the freedom of conscience

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Thursday Mai 10 2012 7:00 pm,
University of Zürich, Rämistr. 71, Kol E 18,
Free Admission

Introduction by Dr. Elham Manea,
lecture by Kacem El-Ghazzali in English
Organized by the Forum für Demokratie und Menschenrechte Zürich

Since Mohamed Bouazizi set himself on fire in a small Tunisian town in December 2010, nothing in the Middle East is like it was before. Revolutions have swept the vast region ranging from Morocco to Iran and have led to the ouster of seemingly deep seated dictators like Ben Ali, Mubarak and Gaddafi, only leaving international observers to ask: Who will be next?

These historical events are usually called the Arab Spring, although the events also involved the many non-Arab people in the region, Berbers, Iranians, Turks and many others. As millions of young people took to the streets, rallied by means of social networks and calling for an end to dictatorships, for liberty and democracies, many saw the era of liberal secular democracy in the Near East finally drawing near.
But more than one year after this events, these hopes seem maybe more distant ever. In Tunisia and Egypt, Islamist parties came to power in landslide victories. Bent on introducing Sharia Law to their societies, they might only increase the already unbearable discrimination of Non-Muslims, dissidents and women. Meanwhile the most repressive dictatorships of the region, in Iran, Saudi Arabia or Syria, remain firmly in power.

Progressives and minorities in Northern Africa and the Near East not only struggle with the various infringements on human rights in the region, but also with the deafening silence of Western media and human rights organizations. In Tunisia, two Atheists have been sentenced to 7 years of prison because they published cartoons of Mohammed, whom Muslims consider as their major prophet. Similar events happened in Saudi-Arabia, where the blogger and Human Rights activist Hamza Kashgari faces charges for apostasy, a ‘crime’ which is punished by death. At the same time, the Christians communities in Egypt and Sudan are struggling with discrimination, terror and expulsion.

Dr. Elham Manea is a Swiss-Yemenite journalist, political scientist and novelist. She studied in Kuwait and the US and is now teaching at the University of Zurich. She has written extensively on topics related to the Middle East and Islam in English, Arabic and German. She’s also the author of two novels in Arabic. Her latest book ‘Ich will nicht mehr schweigen‘
(I don’t want to be silent anymore) was published in 2010.

Kacem El Ghazzali is a atheistic blogger journalist dissident from Marocco. Because of his atheistic views and his criticism of Islam he was threatened with death and had to flee Morocco. He lives now in Switzerland as a refugee. His English and Arabic blog is read by thousands of people and counts among the most popular ones in the region. He has appeared repeatedly in international media and television and is an idol for the progressive youth in Northern Africa and the Near East

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Mai 5, 2012 at 11:39

Veröffentlicht in Arabische Welt

Protest gegen den Besuch des iranischen Botschafters in Luzern

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Am 2. Mai 2012 findet im Bahnhofsbufett Luzern eine Veranstaltung unter dem Namen ‘Iran-Zwischen Propaganda und Realität’ in Luzern statt, an der der iranische Botschafter teilnehmen wird. Dabei geht es keineswegs, wie der Titel vielleicht vermuten liesse, um eine Informationsveranstaltung über iranische Propaganda, sondern um eine Propagandaveranstaltung, die die Verbrechen des iranischen Regimes weisswaschen soll. Veranstaltet wird das ganze von der Luzerner Verschwörungstheoretiker-Plattform info8.ch. Wir protestieren deshalb am 2. Mai auf dem Bahnhofsplatz gegen diese Propagandaveranstaltung des iranischen Regimes und seiner Sympathisanten. Besammlung:17:30 vor dem Bahnhofsbogen. Flugblatt als PDF

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Mai 1, 2012 at 00:45

Veröffentlicht in Iran, Protest

Vereint im Kampf: Antizionisten, Islamisten und NGOs gegen Israel

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Wir freuen uns auf zwei weitere Veranstaltungen des Forums für Demokratie und Menschenrechte aufmerksam zu machen. Beide Vorträge befassen sich dabei mit Israel und der Kritik am Staate Israels.

Das iranische Regime, der arabische Aufbruch & die Bedrohung Israels
mit Stephan Grigat, Wien

In dem Vortrag sollen Charakteristika der iranischen Diktatur aus Ajatollahs und Pasdaran skizziert und die Bedrohungssituation für Israel dargestellt werden. Die europäische Unterstützung für das Regime in Teheran wird ebenso beleuchtet wie die globale Bündnispolitik von Ahmadinejad und Khamenei sowie die Kooperation von Teilen der Linken mit islamistischen Kräften, wie sie sich bei der Hamas-Solidaritätsflotte im vergangenen Jahr gezeigt hat und dieses Jahr wiederholen wird. Zudem soll die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen in den arabischen Ländern für die Sicherheit Israels einerseits und für die Expansionsbestrebungen des iranischen Regimes andererseits diskutiert werden.

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter für die Politikwissenschaft an der Universität Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bündnisses http://www.stopthebomb.net/ und Mitherausgeber von “Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer” (Studienverlag 2008) sowie “Iran im Weltsystem.
Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung
” (Studienverlag 2010).

Datum: Freitag, 27. Mai 2011
Ort: Universität Zürich, KO2-F-175 (Karte, Raum)
Zeit: 19:00

Die Agenda der Israelkritiker
mit Alex Feuerherdt, Köln

Im Auftrag der UN erarbeitet und veröffentlicht eine Untersuchungskommission einen Bericht, der eine fast 600 Seiten dicke, vehemente Anklageschrift gegen Israel ist und sich zu grossen Teilen auf Stellungnahmen antiisraelischer NGO’s und dubiosen Zeugenaussagen stützt. Europäische Politiker und Friedensaktivisten setzen sich mit todessehnsüchtigen Islamisten buchstäblich in ein Boot, um die vermeintlich völkerrechtswidrige Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, und provozieren einen Einsatz des israelischen Militärs.
Wie kommt es, dass Israel immer wieder dämonisiert und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden so viel Verständnis gezollt oder gar Sympathie entgegengebracht? Weshalb ist die so genannte Israelkritik so ungeheuer populär und was treibt sie an?

Alex Feuerherdt ist freier Publizist und lebt in Köln. Er schreibt regelmässig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zum Thema Nahost, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, Konkret, den Tagesspiegel und die Jungle World.

Datum: Dienstag, 31. Mai 2011
Ort: Restaurant Weisser Wind (Karte)
Zeit: 19:00

Flyer:
Vorderseite

Rückseite

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Mai 16, 2011 at 01:49

Veröffentlicht in Israel, Veranstaltung

Teheran, Tunis, Kairo – Demokratisierung zwischen Regime Change, Green Movement und Jasmin Revolution

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Am 16. März findet an der Universität Zürich im Raum KOL-E-18 (Karte, Raum) eine weitere Veranstaltung des Vereins ‘Forum für Demokratie und Menschenrechte’ statt:

Teheran, Tunis, Kairo – Demokratisierung zwischen Regime Change, Green Movement und Jasmin Revolution
Eine Veranstaltung mit Thomas von der Osten-Sacken

Thomas von der Osten-Sacken berichtet von den Umstürzen und Aufständen, die derzeit die arabische Welt erschüttern. Er erörtert Chancen und Gefahren und wirft einen kritischen Blick auf die Reaktionen des Westens.

Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V.(http://www.wadi-online.de/) und Mitherausgeber des Sammelbandes “Verratene Freiheit – Der Aufstand im Iran und die Antwort des Westens”(http://www.perlentaucher.de/buch/34020.html)

Datum: Mittwoch, 16. März 2011
Ort: Universität Zürich, KOL-E-18 (Karte, Raum)
Zeit: 19:00

Plakat:
Plakat

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März 3, 2011 at 01:07

Feindbild Israel – Der ewige Sündenbock

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Am Donnerstag dem 18. November 2010 wird im Zentrum Karl der Grosse (Karte) um 19:00 folgende Veranstaltung stattfinden:

Feindbild Israel – Der ewige Sündenbock
Ein Vortrag von Tilman Tarach

Ort: Zentrum Karl der Grosse (Karte)
Zeit: 19.00 Uhr

Plakat:
Plakat

Flyer:
Vorderseite
Rückseite

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November 3, 2010 at 02:36

Veröffentlicht in Israel, Veranstaltung

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