Forum für Demokratie und Menschenrechte

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Veranstaltung: Die vergessenen Flüchtlinge – Die Vertreibung der Juden aus den arabischen und muslimischen Ländern

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Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts lebten über eine Million Juden in mehrheitlich muslimischen und arabischen Ländern. Sie spielten eine herausragende Rolle im kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Leben. Die aufstrebenden arabisch-nationalistischen und islamistischen Bewegungen bedrängten jedoch zunehmend die alteingesessene Minderheit. Antisemitische Massaker wie der Farhud 1941 im Irak forderten hunderte Menschenleben.

Die orientalischen Juden wurden in Geiselhaft für den arabisch-jüdischen Konflikt im britischen Mandatsgebiet Palästina genommen. Nach der Gründung des Staates Israel verliessen hunderttausende Juden sukzessive ihre Heimatländer, nachdem ihnen die Staatsbürgerschaft aberkannt und ihre Besitztümer konfisziert wurden.
Bis heute sind diese Ereignisse einer weiteren Öffentlichkeit kaum bekannt.

An diesem Abend zeigen wir den Dokumentarfilm „The Forgotten Refugees“ mit einer Einführung von Cornel Reshef (Gesellschaft Schweiz Israel). Anschliessend wird uns Nira Rosenberg, Tochter irakisch-jüdischer Flüchtlinge, von ihren Erlebnissen erzählen.

Ort: Raum Kol-G-204, Rämistrasse 71
Karte: http://www.plaene.uzh.ch/KOL/room/KOL-G-204

Eintrittsgeld: CHF 5.-.

Forgotten Refugees

 

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Written by Forum

Mai 5, 2015 at 11:28

Veranstaltung: Zwischen Arabischem Frühling und Islamischem Staat – Der Neue Nahe Osten und die Zukunft von Christen und Jesiden in Syrien und Irak

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Das Forum für Demokratie und Menschenrechte lädt zum Vortragsabend mit dem Publizisten Thomas von der Osten-Sacken sehr herzlich ein:

Der arabische Frühling hat keine Früchte getragen. Der eskalierende sunnitisch-schiitische Konflikt hat den Einfluss des Iran und einer zunehmend autoritären Türkei noch gemehrt. Syrien, durch einen mörderischen Bürgerkrieg versehrt, ist zum Tummelplatz für Dschihadisten aus der ganzen Welt geworden, die mit beispielloser Gewalt jeden angreifen, der sich ihrer Schreckensherrschaft zu widersetzen wagt oder nicht in ihre Dystopie einer scharia-konformen Gesellschaft passt. Ihr Ziel ist ein Kalifat, das die ganze islamisch dominierte Welt, Israel und Europa umfassen soll. Die Opfer dieser brutalen Vision sind in erster Linie die Minderheiten: Christen, Jesiden, Kurden und Andersdenkende werden vom ‚Islamischen Staat‘ und anderen Terrorgruppen ohne Erbarmen verfolgt, gefangen genommen oder getötet. Gelingt es, diese zurückzudrängen und für die Minderheiten eine Zukunft in der Region zu schaffen, womöglich in einem unabhängigen kurdischen Staat?

Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer von Wadi e.V., einer Organisation für Krisenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Er ist seit mehr als 20 Jahren im Irak tätig und im ganzen Nahen Osten unterwegs.
Er schreibt u.a. für die Jungle World, Bahamas und die Tageszeitung Die Welt.

Mittwoch, 27. August 2014, 19:oo Uhr
Universität Zürich
Raum-Nr. KO2-F-150
http://www.plaene.uzh.ch/KO2

Eintritt frei (Kollekte)

Flyer_Veranstaltung_August

Die Veranstaltung auf Facebook: hier klicken 

 

Wir nutzen die Gelegenheit, um auf ein Dossier hinzuweisen, das von Wadi e.V. gemeinsam mit seiner syrischen Partnerorganisation Alseera zum letztjährigen Giftgasangriff in Ghouta durch das Assad-Regime erarbeitet wurde: Download

20 Minuten hat einen längeren Artikel dazu veröffentlicht.

Written by Forum

August 22, 2014 at 22:40

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